Des Bäckers neue Zöpfe – Minister Christoffers präsentiert neues Produkt des Netzwerkes

Eberswalde/Fretzdorf/Schwante/Kloster Lehnin. Am Donnerstag, den 29. November, haben die Mitglieder des Netzwerks „Brandenburger Backkultur“ im Eberswalder Paul Wunderlich Haus ihr neues Produkt, den „Märkischen Bäckerzopf“, enthüllt. Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, kostete als Erster die Kreation von Karl-Dietmar Plentz (Bäckerei und Konditorei Plentz, Schwante), Björn Wiese (Privatbäckerei Wiese, Eberswalde), Thomas Hausbalk (Bäckerei Hausbalk, Fretzdorf) und Lutz Kirstein (Landbäckerei Kirstein, Kloster Lehnin). Auf diese Weise bedankten sich die Unternehmer des Netzwerks für die Unterstützung des Landes im Rahmen des Impuls-Programms. „Mit der Entscheidung, uns als vier Handwerksbäckereien zusammenzuschließen, sind wir einen für die Branche eher unüblichen Weg gegangen. Dass sich unser Netzwerk so erfolgreich entwickelt hat, haben wir auch der Förderung des Landes zu verdanken, ohne die wir unsere Ideen nicht hätten verwirklichen können“, resümierte Pressesprecher Karl-Dietmar Plentz.

von links: Björn Wiese, Karl-Dietmar Plentz, Ralf Christoffers, Thomas Hausbalk, Lutz Kirstein


FÖRDERUNG DES HANDWERKS SICHERT BRANDENBURGS ZUKUNFT
„Die neue wohlschmeckende Kreation „Märkischer Bäckerzopf“ ist eine von zahlreichen neuen Produkten, mit denen das Netzwerk Brandenburger Backkultur seit seinem Bestehen von sich reden macht. Neue Ideen, Kreativität und Engagement kennzeichnen die Arbeit des Netzwerks. Auf diese Weise wird das traditionelle Backhandwerk sichtbar gemacht. Die Zusammenarbeit der vier Unternehmen schafft Synergien und sichert den Bestand – und damit natürlich auch qualifizierte Arbeitsplätze in ländlichen Regionen“, sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers.
„VERLOCKENDES“ AUS DER BACKSTUBE
Zum Termin trugen die vier Bäckermeister neue Zöpfe nicht nur in den Händen, sondern auch auf den Häuptern – in Form von Perücken, wie sie schon Gotthold Ephraim Lessing zierten. Mit der ungewöhnlichen Haarpracht spielten sie auf ihre „verlockende“ Kreation an, die in zwei Varianten angeboten wird. „Wir haben uns für zwei leckere Geschmacksrichtungen entschieden, zum einen ‚Schinken-Lauch‘ mit Karotte, Käse, Schinken und Lauch und zum anderen ‚Kräuter‘ mit den Zutaten Pesto und Käse“, erklärte Netzwerksprecher Björn Wiese. Die Basis für das Gebäck bildet in beiden Ausführungen Butterblätterteig, der zusammen mit der Füllung zum Zopf geflochten wird. Den Bäckern sei wichtig gewesen, einen Snack „für zwischendurch“ zu entwickeln, den man gut unterwegs essen kann, führte Konditormeister Lutz Kirstein aus. Für 1,80 Euro ist der „Märkische Bäckerzopf“ ab dem 1. Dezember in allen Filialen der Netzwerkpartner erhältlich.

von links: Friedhelm Boginski (Bürgermeister von Eberswalde), Bodo Ihrke (Landrat Barnim), Ralf Christoffers (Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten), Tamara Ziegler (Eberswalder Spritzkuchenkönigin), Lutz Kirstein, Birte Wiese, Thomas Hausbalk, Karl-Dietmar Plentz, Björn Wiese


ERFOLGSGESCHICHTE IN VIER AKTEN
„Wir hoffen, der ‚Märkische Bäckerzopf‘ wird genauso gut ankommen wie unsere beiden anderen Produkte“, freute sich Bäckermeister Thomas Hausbalk. Diese sind mit der Auszeichnung „Stollen-Zacharias“ für das Marketingkonzept zur Einführung des „1. Brandenburger Weihnachtsstollens“ und dem pro agro Marketingpreis 2012 für die „Märkische Sandbüchse“ bereits preisgekrönt. Im Januar 2013 soll eine weitere Kreation auf den Markt kommen.